So, dank PMS nen Moralischen. Die Frage, darf ich seine und meine Fantasien, unseren unglaublichen Sex, dazu benutzen, seine Beziehung zu zerstören? Sollte ich nicht besser die Notbremse ziehen und ihn dazu zwingen, eine Entscheidung zu treffen? Ihn davon abhalten, das zu tun, was wir tun?
Und was dann? Wie erklärt er's ihr? Sagt er ihr, dass das schon so lange läuft zwischen uns? Mit Recht wäre sie dann auch wütend auf mich. Den Schuh müsste ich mir anziehen. Andererseits, wenn sie nicht mit ihm schläft, er von mir den Sex bekommt, den er braucht, hat sie davon ja auch was. Er kann sie in Ruhe lassen. Falls sie versucht, ihn mit Sex zu erziehen, hätte ich ihr gründlich ins Handwerk gepfuscht, andererseits, diese ganzen Erziehungsmassnahmen sind so richtig scheiße. Und funktionieren nicht. Ich finde immer mehr, einfach klar zu bleiben und das zu sagen, was Sache ist, das ist auch für die Männer entspannend. Dazu muss man natürlich wissen, wa sman will. Und das ist nicht immer so einfach.
Und ich halte ihn für sensibel genug, dass wenn sie ein echtes Problem mit ihrem Körper hätte, aufgrund schlechter Erfahrungen, dass er ihr dannVerständnis entgegenbringen und sie eben nicht betrügen würde. Trotzdem trifft mich eine Mitschuld. Und das ist kein schönes Gefühl. Wenn ich mir vorstelle, mein Freund würde mich über Monate betrügen-ich wäre zutiefst verletzt. Ich denke allerdings, dass ich es merken würde. Zumindest merken, dass etwas nicht stimmt. Und entsprechend nachhaken.
Was auch immer es ist, bleibt er bei ihr, wird die Lüge zwischen den beiden stehen. Kommt er zu mir zurück, muss ich damit leben, dass ich einen Freund habe, der seine letzte Freundin über Monate betrogen hat. Der Spruch, dass es ihm reichen würde, wenn nur wir beide Sex hätten, den nehme ich ihm zu 100% ab. In mir aber wäre das Gefühl, dass er hauptsächlich wegen des Sexxes bei mir wäre und ich würde immer ein bisschen eifersüchtig auf diese ganzen coolen Mädels aus dem NAchtleben, diese wilden jjungen Hühner sein, die er immer kennenlernt und die ihn total toll finden. Weil ich halt nicht so ein Konzert-Party-Musik-Skaterding am Laufen habe.
Ich hätte immer diese klitzkleine Angst, nicht cool genug zu sein. Ich würde mich heute nur nicht merh dahingehend zu ändern versuchen...
Achtung, vor Betreten dieses Blogs bitte Illusionen an der Garderobe abgeben! Romantiker müssen jetzt ganz tapfer sein. MizzLizz kämpft sich durch den Dschungel der Stadt und versucht, den Männern den Kopf zu verdrehen. Aber sie ist nicht allein! Mögen ihre Exfreunde und Cottonmouth mit ihr sein
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Freitag, 12. Oktober 2012
Freitag, 14. September 2012
Klischées über Männer
Verdammt, manche davon stimmen sogar. Nicht dass ich Expertin wäre, dafür hatte ich zuwenig Beziehungen und wenn dann mit Exemplaren, die DEUTLICH aus der Reihe fallen. Und der erste Mann in meinem Leben, na der ist eh ein Sonderfall. Der Witz, Männer würden schon machen, um was man sie gebeten hätte, es wäre nicht nötig, sie alle 6 Monate zu erinnern? Sag meinem Vater, du hättest gern eine Frühstücksterrasse und er bewegt X Tonnen an Material, um die Tochter glücklich zu machen. Ja, Mama und ich überlegen dreimal, ob wir etwas wirklich brauchen, denn Wunsch einmal geäußert, ist das Ding am Laufen.
Nur das mit dem Verdrängen, das können sie gut. Besser als Frauen fürchte ich. Und auch Mr.Bickle schiebt eine Entscheidung vor sich her. Irgendwie könnte sich ja alles von selbst lösen oder? Nicht??? Menno! Als ich gestern anfing, dass ich ihn nicht mehr so gern teile, da wollte er wieder mit Shhhhh versuchen, mich zum Stillhalten zu bringen. Vorher schon hatte ich ihm einen kleinen Seitenhieb untergejubelt, auf den er richtig reagiert hat. Ich hatte ihm unterstellt, halb scherzhaft, er würde ja nur des Sexes wegen. Darauf er, dass ich wohl wüßte, dass dem nicht so wäre. Natürlich weiß ich das.
Ich hab also geredet. Ihm einfach gesagt, dass ich nicht mit auf die Wiesn gehe, wenn ich so tun müßte, als wäre da nichts. Und genau so hat er sich das nämlich vorgestellt. Er will einem Freund unterjubeln, ich wär nur die Ex, mit der er noch gut kann. Mein leiser Spott: Als ob man uns beiden das nicht an der Nasenspitze ansehen würde. Mußte er dann auch zugeben. Aber so stellen sie sich das vor. Einfach weitermachen, so tun als ob nichts wäre und dann kommt aus dem Blauen heraus irgendwann die Lösung. Normalerweise ist es dann eine der Frauen, die beschließt dass es ihr reicht. Ich hab ihn dann noch ein bisschen aufgezogen, dass es wohl das Orientalische in ihm wäre, dass er einen Harem wollte. Und ob er denken würde, dass das so bis in alle Ewigkeit ginge. Die Idee mit dem Harem und den Genen fand er gut, aber natürlich wäre ihm klar, dass es nicht ewig gehen würde.
Also greift das Klischee, dass frau den Kerl ein bisschen unter Druck setzen muss. Damit sich was bewegt. Sie darf nicht hoffen, dass er es von selbst erledigt. WISSEN tun sie es, allein, es fehlt der Antrieb, der Leidensdruck. Und schließlich will er unbedingt, dss ich diesen und dann auch noch einen anderen Freund von ihm kennenlerne. Es werden immer mehr. Und auf die Wiesn will er auch unbedingt mit mir, dann halt alleine. Wenn er all das will, muss er sich überlegen, mit welcher seiner Frauen er glücklicher ist. Und ich werde immer klar bleiben darin, dass ich mehr von ihm will. Ich werde nicht böse werden, wenn er sich nicht sofort entscheidet, aber ihm immer wieder klarmachen, dass ich auf Dauer nicht glücklich sein werde, dass ich mich mit ihm verstecken muss. Auch ich will ihn herzeigen, mit ihm meine Freunde treffen und einfach mein Leben mit ihm teilen. Und ich möchte, dass er bewußt eine Entscheidung trifft. Nicht vielleicht wartet, bis sie die NAse voll hat und geht oder es am Ende sogar rausfindet. Nein, diese Lösung wäre nicht fair von ihm und das könnte ich schwer respektieren.
Große Worte, aber ich glaub ich krieg das hin, das mit dem Leben teilen! Wir reden. So über ganz normale Dinge. Schuhe, Arbeit, er fragt mich um Rat. Ich ihn. Das fühlt sich gut an. Macht mir auch wieder ein bisschen Angst, weil es so nah wird, aber mit ihm geht das. Noch muss ich nicht weglaufen. Vielleicht ganz gut, wenn er noch wartet mit der Entscheidung, nicht dass ich wieder Panik bekomme und ausflippe und ins alte Muster zurückfalle, dass ich ja doch keine Beziehung kann und lieber allein bleibe usw. Was für einen Scheiß man sich selber einreden kann...
Nur das mit dem Verdrängen, das können sie gut. Besser als Frauen fürchte ich. Und auch Mr.Bickle schiebt eine Entscheidung vor sich her. Irgendwie könnte sich ja alles von selbst lösen oder? Nicht??? Menno! Als ich gestern anfing, dass ich ihn nicht mehr so gern teile, da wollte er wieder mit Shhhhh versuchen, mich zum Stillhalten zu bringen. Vorher schon hatte ich ihm einen kleinen Seitenhieb untergejubelt, auf den er richtig reagiert hat. Ich hatte ihm unterstellt, halb scherzhaft, er würde ja nur des Sexes wegen. Darauf er, dass ich wohl wüßte, dass dem nicht so wäre. Natürlich weiß ich das.
Ich hab also geredet. Ihm einfach gesagt, dass ich nicht mit auf die Wiesn gehe, wenn ich so tun müßte, als wäre da nichts. Und genau so hat er sich das nämlich vorgestellt. Er will einem Freund unterjubeln, ich wär nur die Ex, mit der er noch gut kann. Mein leiser Spott: Als ob man uns beiden das nicht an der Nasenspitze ansehen würde. Mußte er dann auch zugeben. Aber so stellen sie sich das vor. Einfach weitermachen, so tun als ob nichts wäre und dann kommt aus dem Blauen heraus irgendwann die Lösung. Normalerweise ist es dann eine der Frauen, die beschließt dass es ihr reicht. Ich hab ihn dann noch ein bisschen aufgezogen, dass es wohl das Orientalische in ihm wäre, dass er einen Harem wollte. Und ob er denken würde, dass das so bis in alle Ewigkeit ginge. Die Idee mit dem Harem und den Genen fand er gut, aber natürlich wäre ihm klar, dass es nicht ewig gehen würde.
Also greift das Klischee, dass frau den Kerl ein bisschen unter Druck setzen muss. Damit sich was bewegt. Sie darf nicht hoffen, dass er es von selbst erledigt. WISSEN tun sie es, allein, es fehlt der Antrieb, der Leidensdruck. Und schließlich will er unbedingt, dss ich diesen und dann auch noch einen anderen Freund von ihm kennenlerne. Es werden immer mehr. Und auf die Wiesn will er auch unbedingt mit mir, dann halt alleine. Wenn er all das will, muss er sich überlegen, mit welcher seiner Frauen er glücklicher ist. Und ich werde immer klar bleiben darin, dass ich mehr von ihm will. Ich werde nicht böse werden, wenn er sich nicht sofort entscheidet, aber ihm immer wieder klarmachen, dass ich auf Dauer nicht glücklich sein werde, dass ich mich mit ihm verstecken muss. Auch ich will ihn herzeigen, mit ihm meine Freunde treffen und einfach mein Leben mit ihm teilen. Und ich möchte, dass er bewußt eine Entscheidung trifft. Nicht vielleicht wartet, bis sie die NAse voll hat und geht oder es am Ende sogar rausfindet. Nein, diese Lösung wäre nicht fair von ihm und das könnte ich schwer respektieren.
Große Worte, aber ich glaub ich krieg das hin, das mit dem Leben teilen! Wir reden. So über ganz normale Dinge. Schuhe, Arbeit, er fragt mich um Rat. Ich ihn. Das fühlt sich gut an. Macht mir auch wieder ein bisschen Angst, weil es so nah wird, aber mit ihm geht das. Noch muss ich nicht weglaufen. Vielleicht ganz gut, wenn er noch wartet mit der Entscheidung, nicht dass ich wieder Panik bekomme und ausflippe und ins alte Muster zurückfalle, dass ich ja doch keine Beziehung kann und lieber allein bleibe usw. Was für einen Scheiß man sich selber einreden kann...
Montag, 30. Juli 2012
Hormone...
Jeden Monat das Gleiche, 3 Tage Herz! Sentimentale Anfälle und
Sehnsucht und Tränen. Und das alles nur, weil die Östrogene erst ein
High und dann ein Low haben. Was kann ich denn da dafür???? Dann zieht's
im Bauch und in der Brust und mein Kopf kommt gar nicht mehr nach mit
den Gedanken über die ganzen Gefühle.
Ja, sie sind noch da, die Gefühle. War es die ganze Jahre ein verrücktes Verliebtsein, gemischt mit ganz viel Angst vor einem Mann mit einem Leben, das ich nicht verstehe, wächst es sich aus zu einem viel tieferen Gefühl, das vorher keine Chance hatte zu entstehen. Denn Lizzie hat zuverlässig regelmäßig und übrigens gerne an Tagen wie diesen komplett den Verstand verloren und Dummheiten gemacht. Damit war der Mann wieder weg und alle konnte schön virtuell bleiben.
Tom wiederzufinden hieß auch, mein Herz wiederzufinden. Es lag natürlich in einer Ecke, in der ich dachte dass es nicht sein könne. Dass es immer noch von damals....Längst hatte es doch ganz andere Verletzungen davongetragen, dachte ich. Aber nein, es war im Grunde immer noch die von vor 20 Jahren. Aber jetzt hab ich es wieder. Ich kann wieder fühlen. Mich. Und Mr.Bickle.
Aber vor allem mich. Deswegen reagiere ich auch anders. Mein Selbsterhaltungstrieb funktioniert, ich habe direkten Zugang zu meinen Empfindungen und muss nicht alles denken. Das hilft. Denn mit dem Verstand Gefühle kontrollieren zu wollen geht nicht. Ich akzeptiere, dass ich einfach nur lieben kann, ohne Grund. Also, ohne es erklären zu können. Ja, er hat mir neue Flügel gegeben. Ja, der Sex ist wunderbar. Ja, er ist süß, lieb, humorvoll. Aber ich hab ihn einfach gern. Punkt.
Manchmal, in letzter Zeit, denke ich, er kommt gar nicht mehr nur für das Schäferstündchen. Er kommt um mich zu spüren. Will, dass ich ihm was erzähle. Möchte wissen, wie's mir geht. Baby, das ist zu nah! Das führt zu weit, dafür, dass du immer wieder gehst.
Ja, sie sind noch da, die Gefühle. War es die ganze Jahre ein verrücktes Verliebtsein, gemischt mit ganz viel Angst vor einem Mann mit einem Leben, das ich nicht verstehe, wächst es sich aus zu einem viel tieferen Gefühl, das vorher keine Chance hatte zu entstehen. Denn Lizzie hat zuverlässig regelmäßig und übrigens gerne an Tagen wie diesen komplett den Verstand verloren und Dummheiten gemacht. Damit war der Mann wieder weg und alle konnte schön virtuell bleiben.
Tom wiederzufinden hieß auch, mein Herz wiederzufinden. Es lag natürlich in einer Ecke, in der ich dachte dass es nicht sein könne. Dass es immer noch von damals....Längst hatte es doch ganz andere Verletzungen davongetragen, dachte ich. Aber nein, es war im Grunde immer noch die von vor 20 Jahren. Aber jetzt hab ich es wieder. Ich kann wieder fühlen. Mich. Und Mr.Bickle.
Aber vor allem mich. Deswegen reagiere ich auch anders. Mein Selbsterhaltungstrieb funktioniert, ich habe direkten Zugang zu meinen Empfindungen und muss nicht alles denken. Das hilft. Denn mit dem Verstand Gefühle kontrollieren zu wollen geht nicht. Ich akzeptiere, dass ich einfach nur lieben kann, ohne Grund. Also, ohne es erklären zu können. Ja, er hat mir neue Flügel gegeben. Ja, der Sex ist wunderbar. Ja, er ist süß, lieb, humorvoll. Aber ich hab ihn einfach gern. Punkt.
Manchmal, in letzter Zeit, denke ich, er kommt gar nicht mehr nur für das Schäferstündchen. Er kommt um mich zu spüren. Will, dass ich ihm was erzähle. Möchte wissen, wie's mir geht. Baby, das ist zu nah! Das führt zu weit, dafür, dass du immer wieder gehst.
Sonntag, 1. Juli 2012
Liebe und Vertrauen
Liebe und Vertrauen
Liebe und Vertrauen
Liebe und Vertrauen
Liebe und..................................
..................................................
Vertrauen ist der Anfang von allem. Das war mal der Werbespruch einer Versicherung, oder Bank? Bevor wir das große Wagnis Liebe eingehen, müssen wir darauf vertrauen, dass der andere es gut mit uns meint. Uns nicht wehtun wird. Zumindest nicht absichtlich. Aber jemand, der uns nahe kommt, wird auch irgendwann mal irgendeine unserer Grenzen überschreiten. Hoffentlich nicht absichtlich. Und wenn absichtlich, dann in der guten Absicht, eine Stelle zu erreichen, an der wir uns selbst im Weg stehen und uns wachzurütteln. Aber letztendlich sind wir selbst verantwortlich dafür, was das, was unser Gegenüber mit uns macht, mit uns macht.
Wir haben die Wahl glücklich zu sein. Niemand ausser uns ist dafür zuständig. Nicht das Schicksal, nicht unsere Eltern, nicht die Freunde und auch nicht der Partner. Soll ich mir von äußeren Umständen das Leben und die Laune versauen lassen? Gut, es macht ein bisschen weniger Spaß, wenn eine Chefin ihre Psychonummer im Job austobt und einem empfindlich auf die Nerven geht. Aber ich hatte die Wahl, weiter völlig unentspannt alles nur wieder und wieder zu erzählen und durchzukauen und dabei immer genervter zu werden. Oder mit Menschen drüber zu diskutieren, die mich in dem Thema weiter-und auf die richtige Lösung gebracht haben. Und mit der Lösung in Aussicht konnte ich schon mal wesentlich entspannter weitermachen. SIE hatte sich nicht verändert. Aber meine Sichtweise. Ich hab siepositiv als Herausforderung betrachtet, als Chance, zu wachsen und zu lernen. Und genau wie dieses Rätsel zu lösen, warum ich in Beziehungen nie weiterkomme, macht es Spaß, das Gefühl der Ohnmacht durch konstruktives Handeln zu ersetzen.
Ich muss darauf vertrauen, dass ich mit allem auch klarkomme, wenn ich keinen Partner habe. Sonst begebe ich mich in eine Abhängigkeit, die für beide anstrengend ist. Ich muss mir unbedingt selbst vertrauen, denn auch wenn wir einem Menschen sehr nahe sind, letztendlich sind wir alle irgendwo allein. Mein letztes Date zeigt mir grade, dass ich auch nicht verantwortlich sein will für das Glück eines anderen. Der will zuviel. Zu schnell. Also, nicht Beziehung, aber er wäre der Typ, der mir irgendwann Streß machen würde, weil ich nicht schnell genug auf Nachrichten antworte. Und davon dann seine Laune abhängig macht. Diese Macht möchte ich nicht. Ich möchte niemanden quälen und niemand, der sich mit mir quält. Er soll sich ein Loch in den Bauch freuen, wenn er eine Mail von mir bekommt, aber nicht davon abhängig sein!
Wem also vertrauen? Das Gefühl, das man beim ersten Zusammentreffen mit einem Menschen hat, dieses instinktive Einschätzen, die sekundenbruchteile schnellen Reaktionen des Bauches, die sind richtig. Und manchmal sagen wir in den ersten Minuten auch schon die Wahrheit. Ein Satz über den/die Ex, irgendein lapidarer Spruch zum Thema Beziehungen und alles ist verraten. Danach kommt das dazu, was uns der andere gerne sehen lassen möchte. Eine etwas verbesserte Aussendarstellung. Und wenn man sich näher kommt, mehr auf die Worte hört, dann übertönen die den Instinkt. Um zu wissen, ob man jemand vertrauen kann, müßte man zurück an den Anfang. Die ersten Sekunden. Und zu diesem Bauchgefühl.
Vor genau 4 Jahren stand also da dieser Kameraassistent mit vor mir. Und hat mich umfangen mit einem warmen, zärtlichen Gefühl. Hat von da ab immer die richtigen Fragen gestellt und sich um mich gekümmert. In jeder Sekunde schien er mich im Auge zu haben, zu wissen, wo ich bin. Da war sofort ein Band zwischen uns. Vielleicht, weil wir beide manchmal psychische Grenzegänger sind, vielleicht ein früheres Leben, Chemie, wer weiß. Aber egal was war, egal wie sauer ich war auf ihn, obwohl er eigentlich nix Böses wollte und nur mal wieder nicht auf sein Handy geschaut hatte, wieviel Theater er auch verursacht hat ohne es zu wollen, einfach weil er so ist wie er ist-er wollte mich nie verletzen. Im Gegenteil, für ihn war klar, dass ich nicht mit ihm klarkommen würde (DIE Nummer konnte ich auch gut: I'm no good und ich muss jemand vor mir beschützen...), da hat er mich immer wieder weggeschickt, mir noch brutaler als nötig Grenzen aufgezeigt und wollte nur weg. Weil er keinen Bock drauf hatte, dass ich wegen ihm schlecht drauf komme.
Und immer mußte er mich nur in den Arm nehmen und ich habe gespürt, dass er mich wirklich mag. Mich nie absichtlich verletzen würde. Es ginge zu weit, zu interpretieren, dass er sich immer mal wieder gewünscht hätte, ICH wäre anders und es könnte mit uns funktionieren, aber heute möchte ich mal an die Liebe glauben.
Heute glaub ich an das, was zwischen uns ist Baby, und ob lebbar oder nicht, dieses Gefühl, wenn du mich in den Arm nimmst, das ist das schönste Gefühl auf der ganzen Welt. Das ist heimkommen Baby. Schönen Jahrestag.
Liebe und Vertrauen
Liebe und Vertrauen
Liebe und..................................
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Vertrauen ist der Anfang von allem. Das war mal der Werbespruch einer Versicherung, oder Bank? Bevor wir das große Wagnis Liebe eingehen, müssen wir darauf vertrauen, dass der andere es gut mit uns meint. Uns nicht wehtun wird. Zumindest nicht absichtlich. Aber jemand, der uns nahe kommt, wird auch irgendwann mal irgendeine unserer Grenzen überschreiten. Hoffentlich nicht absichtlich. Und wenn absichtlich, dann in der guten Absicht, eine Stelle zu erreichen, an der wir uns selbst im Weg stehen und uns wachzurütteln. Aber letztendlich sind wir selbst verantwortlich dafür, was das, was unser Gegenüber mit uns macht, mit uns macht.
Wir haben die Wahl glücklich zu sein. Niemand ausser uns ist dafür zuständig. Nicht das Schicksal, nicht unsere Eltern, nicht die Freunde und auch nicht der Partner. Soll ich mir von äußeren Umständen das Leben und die Laune versauen lassen? Gut, es macht ein bisschen weniger Spaß, wenn eine Chefin ihre Psychonummer im Job austobt und einem empfindlich auf die Nerven geht. Aber ich hatte die Wahl, weiter völlig unentspannt alles nur wieder und wieder zu erzählen und durchzukauen und dabei immer genervter zu werden. Oder mit Menschen drüber zu diskutieren, die mich in dem Thema weiter-und auf die richtige Lösung gebracht haben. Und mit der Lösung in Aussicht konnte ich schon mal wesentlich entspannter weitermachen. SIE hatte sich nicht verändert. Aber meine Sichtweise. Ich hab siepositiv als Herausforderung betrachtet, als Chance, zu wachsen und zu lernen. Und genau wie dieses Rätsel zu lösen, warum ich in Beziehungen nie weiterkomme, macht es Spaß, das Gefühl der Ohnmacht durch konstruktives Handeln zu ersetzen.
Ich muss darauf vertrauen, dass ich mit allem auch klarkomme, wenn ich keinen Partner habe. Sonst begebe ich mich in eine Abhängigkeit, die für beide anstrengend ist. Ich muss mir unbedingt selbst vertrauen, denn auch wenn wir einem Menschen sehr nahe sind, letztendlich sind wir alle irgendwo allein. Mein letztes Date zeigt mir grade, dass ich auch nicht verantwortlich sein will für das Glück eines anderen. Der will zuviel. Zu schnell. Also, nicht Beziehung, aber er wäre der Typ, der mir irgendwann Streß machen würde, weil ich nicht schnell genug auf Nachrichten antworte. Und davon dann seine Laune abhängig macht. Diese Macht möchte ich nicht. Ich möchte niemanden quälen und niemand, der sich mit mir quält. Er soll sich ein Loch in den Bauch freuen, wenn er eine Mail von mir bekommt, aber nicht davon abhängig sein!
Wem also vertrauen? Das Gefühl, das man beim ersten Zusammentreffen mit einem Menschen hat, dieses instinktive Einschätzen, die sekundenbruchteile schnellen Reaktionen des Bauches, die sind richtig. Und manchmal sagen wir in den ersten Minuten auch schon die Wahrheit. Ein Satz über den/die Ex, irgendein lapidarer Spruch zum Thema Beziehungen und alles ist verraten. Danach kommt das dazu, was uns der andere gerne sehen lassen möchte. Eine etwas verbesserte Aussendarstellung. Und wenn man sich näher kommt, mehr auf die Worte hört, dann übertönen die den Instinkt. Um zu wissen, ob man jemand vertrauen kann, müßte man zurück an den Anfang. Die ersten Sekunden. Und zu diesem Bauchgefühl.
Vor genau 4 Jahren stand also da dieser Kameraassistent mit vor mir. Und hat mich umfangen mit einem warmen, zärtlichen Gefühl. Hat von da ab immer die richtigen Fragen gestellt und sich um mich gekümmert. In jeder Sekunde schien er mich im Auge zu haben, zu wissen, wo ich bin. Da war sofort ein Band zwischen uns. Vielleicht, weil wir beide manchmal psychische Grenzegänger sind, vielleicht ein früheres Leben, Chemie, wer weiß. Aber egal was war, egal wie sauer ich war auf ihn, obwohl er eigentlich nix Böses wollte und nur mal wieder nicht auf sein Handy geschaut hatte, wieviel Theater er auch verursacht hat ohne es zu wollen, einfach weil er so ist wie er ist-er wollte mich nie verletzen. Im Gegenteil, für ihn war klar, dass ich nicht mit ihm klarkommen würde (DIE Nummer konnte ich auch gut: I'm no good und ich muss jemand vor mir beschützen...), da hat er mich immer wieder weggeschickt, mir noch brutaler als nötig Grenzen aufgezeigt und wollte nur weg. Weil er keinen Bock drauf hatte, dass ich wegen ihm schlecht drauf komme.
Und immer mußte er mich nur in den Arm nehmen und ich habe gespürt, dass er mich wirklich mag. Mich nie absichtlich verletzen würde. Es ginge zu weit, zu interpretieren, dass er sich immer mal wieder gewünscht hätte, ICH wäre anders und es könnte mit uns funktionieren, aber heute möchte ich mal an die Liebe glauben.
Heute glaub ich an das, was zwischen uns ist Baby, und ob lebbar oder nicht, dieses Gefühl, wenn du mich in den Arm nimmst, das ist das schönste Gefühl auf der ganzen Welt. Das ist heimkommen Baby. Schönen Jahrestag.
Freitag, 8. Juni 2012
Freiwild
Der Kommentar von Sunshine hat mich nochmal nachdenken lassen über das Thema Betrügen. Sie schreibt, sie hätte quasi einen Magnet für verheiratete Männer eingebaut. Und ich glaube, so etwas in der Art gibt es tatsächlich. Sobald eine Frau etwas offener und kommunikativ ist, sehen die Jungs sie als Freiwild! Erleichtert, nicht an sich halten zu müssen, reden sie über ganz andere Dinge mit uns als Job, Auto, Haus, Kinder, sie reden gerne über Sex. Oder lassen zumindest Sprüche ab, bei denen andere Frauen sofort rot sehen und Rote Karten verteilen. Ich bin da nicht so, ich geh ja auch Fußballschauen als einzige Frau mit 6 Jungs. Ich bin halt eher so der Kumpel. Nein? Nein. Ich mache mich damit zum Freiwild, denn die Männer können mit sowas nicht entspannt umgehen. Es scheint, als gäbe es nur wenige, die dann einen gewissen Respekt und Anstand bewahren können, wenn Frau das nicht von vornherein einfordert. Die redet wie ein Kerl, die denkt nicht wie andere Frauen, also muss Mann sie auch nicht so behandeln wie andere Frauen und bestimmt ist sie auch locker was den Sex angeht...
Und weitergedacht ist mir sofort ein klassischer Fehler in der jüngsten Vergangenheit aufgefallen. Ich hatte ja ein Date, mal wieder, um einen Joyclubber zu beschnuppern. Biergarten war der Plan. Der Mann kam aus dem Landkreis und um die Gelegenheit zu nutzen, wenn er schon in die Stadt reinfährt, hat er sich mit mir vor einem großen Sportgeschäft verabredet, um da schnell noch was zu besorgen. Ich hatte nix dagegen.
An dieser Stelle fügen wir einen lauten BUZZERsound ein bitte.
Also: Mööööööööööööööp. GROSSER Fehler. Wie komme ich dazu, mit ihm noch 'schnell' was Einkaufen zu gehen? Ausser bei Beate Uhse um dann ihn und Spielzeug mit nach Hause zu nehmen? Wie kommt er dazu, mir sowas vorzuschlagen? Im Endeffekt kam er auch noch zu spät, zumindest hat er deswegen rechtzeitig angerufen, und wir haben über eine halbe Stunde in ZWEI Läden nach seinem Zeug gesucht. Deswegen hatte ich dann auch kein schlechtes Gewissen, ihn mit ner fetten Story im Biergarten sitzenzulassen, weil ich ja danach noch mit dem Perser verabredet war.
Also, was hätte eine richtige Bitch (Danke Sherry Argow) gemacht? Sie hätte seinen Vorschlag kurz (also ungefähr eine Millisekunde lang) abgewogen und dann mit sanfter Engelsstimme gesagt, ach weißt du, wenn du noch was besorgen willst, können wir uns dann ja später im Biergarten treffen, wenn du fertig bist. Da hätte er dann gewußt, wo der Hase läuft. Und sich vielleicht auch wieder gemeldet, aber wenn einer schon so anfängt...
Also, zu offen, zu nett oder kumpelhaft, das verstehen Männer falsch! Es gibt auch Männer, bei denen mache ich es richtig. Weil ich so gar nichts von ihnen will. Da bekomme ich dann den Respekt, und daraus muss ich lernen. Auch jetzt, wenn ich keine Zeit habe für den Ex und ihn erst hochkoche und dann absage-immer mit dem leisen Zweifel, ob er nicht irgendwann wegbleibt- er kommt immer wieder. Solange frau authentisch bleibt und wirklich nur das tut, was sie will, kriegt sie auch den Respekt. Und den Mann.
Gilt auch für andere Bereiche. Achtsam sein, bei sich bleiben und nachfühlen, was ein Satz, ein Wort, ein Vorschlag mit einem macht. Und so wie neulich, als er an meiner Körpersprache gemerkt hat, dass bei mir Übernachten keine so gute Idee wäre noch bevor ich drüber nachdenken konnte, einfach auf den Bauch hören. Und nicht verwechseln mit anderen Regungen in der Gegend...
Und weitergedacht ist mir sofort ein klassischer Fehler in der jüngsten Vergangenheit aufgefallen. Ich hatte ja ein Date, mal wieder, um einen Joyclubber zu beschnuppern. Biergarten war der Plan. Der Mann kam aus dem Landkreis und um die Gelegenheit zu nutzen, wenn er schon in die Stadt reinfährt, hat er sich mit mir vor einem großen Sportgeschäft verabredet, um da schnell noch was zu besorgen. Ich hatte nix dagegen.
An dieser Stelle fügen wir einen lauten BUZZERsound ein bitte.
Also: Mööööööööööööööp. GROSSER Fehler. Wie komme ich dazu, mit ihm noch 'schnell' was Einkaufen zu gehen? Ausser bei Beate Uhse um dann ihn und Spielzeug mit nach Hause zu nehmen? Wie kommt er dazu, mir sowas vorzuschlagen? Im Endeffekt kam er auch noch zu spät, zumindest hat er deswegen rechtzeitig angerufen, und wir haben über eine halbe Stunde in ZWEI Läden nach seinem Zeug gesucht. Deswegen hatte ich dann auch kein schlechtes Gewissen, ihn mit ner fetten Story im Biergarten sitzenzulassen, weil ich ja danach noch mit dem Perser verabredet war.
Also, was hätte eine richtige Bitch (Danke Sherry Argow) gemacht? Sie hätte seinen Vorschlag kurz (also ungefähr eine Millisekunde lang) abgewogen und dann mit sanfter Engelsstimme gesagt, ach weißt du, wenn du noch was besorgen willst, können wir uns dann ja später im Biergarten treffen, wenn du fertig bist. Da hätte er dann gewußt, wo der Hase läuft. Und sich vielleicht auch wieder gemeldet, aber wenn einer schon so anfängt...
Also, zu offen, zu nett oder kumpelhaft, das verstehen Männer falsch! Es gibt auch Männer, bei denen mache ich es richtig. Weil ich so gar nichts von ihnen will. Da bekomme ich dann den Respekt, und daraus muss ich lernen. Auch jetzt, wenn ich keine Zeit habe für den Ex und ihn erst hochkoche und dann absage-immer mit dem leisen Zweifel, ob er nicht irgendwann wegbleibt- er kommt immer wieder. Solange frau authentisch bleibt und wirklich nur das tut, was sie will, kriegt sie auch den Respekt. Und den Mann.
Gilt auch für andere Bereiche. Achtsam sein, bei sich bleiben und nachfühlen, was ein Satz, ein Wort, ein Vorschlag mit einem macht. Und so wie neulich, als er an meiner Körpersprache gemerkt hat, dass bei mir Übernachten keine so gute Idee wäre noch bevor ich drüber nachdenken konnte, einfach auf den Bauch hören. Und nicht verwechseln mit anderen Regungen in der Gegend...
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