So gut es tut, hier tagebuchmäßig meinen Scheiß abzuladen-mal eine Woche mit niemandem drüber reden, keine andere Meinung zu hören und ganz allein auf mich gestellt in mich reinzufühlen hat gutgetan. Und ich habe mich erinnert, mal eine Deadline gesetzt zu haben für die Dauer einer Affäre. Dieser Affäre. Wie lange möchte ich in zweiter Reihe stehen und zwar vielleicht in seinen Gedanken großen Raum einzunehmen, nicht aber in seinem Leben? Und ich hatte mir 6 Monate gegeben. So ab dem Zeitpunkt, ab dem es ernst wurde, nicht nur ein paar heiße Nächte, sondern etwas, was andauert. Das war denke ich so an Mitte Mai. Heißt, ab November darf er sich noch in meinem Leben rumtreiben, aber nicht mehr in meinem Bett. Dann hat er zwei Frauen, von denen keine mit ihm schläft. Ich werde dann auch nichts mehr erwarten. Ihn ganz auszulöschen wird mir nicht gelingen fürchte ich, aber das Projekt Beziehung und er, das wird dann Geschichte sein. Ohne Groll, ohne Hass, habe ich mich doch freiwillig hierauf eingelassen. Es fiel mir auch lang leichter so, so unbeständig, so ungebunden. Ich schätze den Gedanken, dass man jederzeit kommen und gehen kann, sich nicht abhängig macht von einem anderen Menschen, von der Zuneigung eines anderen Menschen. Die ja so schnell weg sein kann. Und ich überdenke die ganzen kritischen Situationen in den letzten Monaten, in denen ich mit Sicherheit wieder sofort alles kurz-und kleingeschrieben und ihn wieder in Grund und Boden verdammt hätte. Ja, er ist keiner, der sich jeden Tag meldet. Also, wenn er Streß hat. Wenn er Zeit hat, dann meldet er sich ständig. Das zu kapieren und zu akzeptieren hätte ich nicht geschafft, wenn ich nicht immer leicht schmollend alles auf die Formel 'wir haben keine Beziehung und er hat eine Freundin' zusammenrechnen hätte können. So albern das klingt, das hat mir die Freiheit des Nicht-Handels gegeben. Ich mußte nicht etwas einfordern, das vielleicht gar nicht so wichtig ist und damit all das Schöne und seine lieben Gedanken an mich kaputtmachen.
Irrer Gedanke. Seine Beziehung hilft mir, mich auf ihn einzulassen. Zu verstehen, dass dieses Sich Nicht Melden per se nichts Schlimmes ist. Dass er dann auch leicht genervt ist, wenn ich zu drängend werde. Mir kurz grollt, aber TROTZDEM WIEDERKOMMT. Und ja, das ist ein Konzept, das mir dank einer latenten Persönlichkeitsstörung fremd ist. Ganz oder gar nicht heißt das bei mir. Entweder ich finde einen Menschen gut. Oder mich stört was und dann ist die Person auch im Ganzen Scheiße. Und dann lauf ich weg, weil ich mit so einem Kerl nix zu tun haben will. Weil ich nicht verstanden habe, dass der mich trotzdem mag, auch wenn ich ihn nerve. Danke dafür Papa...
Ja, er kommt immer wieder. Auch wenn er sich 2 Tage nicht meldet. Und dafür dann beleidigt bei MIR nachfragt, ob ich nicht mehr mit ihm reden würde. Nur weil er im Ausland meine Mails nicht bekommen hat. Ha! Kann er mal sehen, wie das ist! Auch wegen sowas weiß ich, dass ich in seinen Gedanken bin und er mir nahe sein möchte. Trotzdem werde ich mich als Geliebte nicht einrichten. Je besser ich das hinkriege, mit dem mich-auf-jemand-einlassen, desto sicherer werde ich mir darin, dass ich das will, fest, mit ihm. Wie oft findet man denn schon den, von dem man nach einer halben Stunde ahnt, dass der der Richtige sein könnte? Der dir richtigen Fragen stellt, die richtigen Sachen sagt, klug und charmant ist, witzig und der MICH durchschaut, so weit, wie ich es ihm erlaubt habe bis jetzt und bei dem ich das Gefühl habe, je mehr ich von der echten Lizzie zeige, der kleinen, lieben, etwas unsicheren Lizzie, desto mehr mag er mich. Ja, dass ich jetzt schon einige Male geschafft habe, meine echten Gefühle preiszugeben und er ist IMMER noch da, das haut mich echt um. Und jetzt geht Weglaufen nicht mehr. Oh, das war sooooooooooo einfach. Er macht was falsch, ich bin im Recht und recht empört und er möchte aber auch so gar nicht drüber reden? NEXT! Zu kompliziert, wird eh nie was, also hau raus die Mail, auf die er wieder bockig reagieren wird und wieder Schluß machen. Und dann mit bisschen Abstand den nächsten Versuch.
Als er das erste Mal Schluß gemacht hat, lag er Tage im Bett und musste Jobs absagen. Wir beide kommen einfach mit diesen extremen Gefühlen nicht klar. Dabei ist es so einfach. Mein Bauch sagt mir, das könnte dieses richtig große gute 'für immer' sein. Nicht einfach nur ein Lebensabschnittsgefährte. Der mann für den Rest vom Leben.
Achtung, vor Betreten dieses Blogs bitte Illusionen an der Garderobe abgeben! Romantiker müssen jetzt ganz tapfer sein. MizzLizz kämpft sich durch den Dschungel der Stadt und versucht, den Männern den Kopf zu verdrehen. Aber sie ist nicht allein! Mögen ihre Exfreunde und Cottonmouth mit ihr sein
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Samstag, 29. September 2012
Sonntag, 1. Juli 2012
Liebe und Vertrauen
Liebe und Vertrauen
Liebe und Vertrauen
Liebe und Vertrauen
Liebe und..................................
..................................................
Vertrauen ist der Anfang von allem. Das war mal der Werbespruch einer Versicherung, oder Bank? Bevor wir das große Wagnis Liebe eingehen, müssen wir darauf vertrauen, dass der andere es gut mit uns meint. Uns nicht wehtun wird. Zumindest nicht absichtlich. Aber jemand, der uns nahe kommt, wird auch irgendwann mal irgendeine unserer Grenzen überschreiten. Hoffentlich nicht absichtlich. Und wenn absichtlich, dann in der guten Absicht, eine Stelle zu erreichen, an der wir uns selbst im Weg stehen und uns wachzurütteln. Aber letztendlich sind wir selbst verantwortlich dafür, was das, was unser Gegenüber mit uns macht, mit uns macht.
Wir haben die Wahl glücklich zu sein. Niemand ausser uns ist dafür zuständig. Nicht das Schicksal, nicht unsere Eltern, nicht die Freunde und auch nicht der Partner. Soll ich mir von äußeren Umständen das Leben und die Laune versauen lassen? Gut, es macht ein bisschen weniger Spaß, wenn eine Chefin ihre Psychonummer im Job austobt und einem empfindlich auf die Nerven geht. Aber ich hatte die Wahl, weiter völlig unentspannt alles nur wieder und wieder zu erzählen und durchzukauen und dabei immer genervter zu werden. Oder mit Menschen drüber zu diskutieren, die mich in dem Thema weiter-und auf die richtige Lösung gebracht haben. Und mit der Lösung in Aussicht konnte ich schon mal wesentlich entspannter weitermachen. SIE hatte sich nicht verändert. Aber meine Sichtweise. Ich hab siepositiv als Herausforderung betrachtet, als Chance, zu wachsen und zu lernen. Und genau wie dieses Rätsel zu lösen, warum ich in Beziehungen nie weiterkomme, macht es Spaß, das Gefühl der Ohnmacht durch konstruktives Handeln zu ersetzen.
Ich muss darauf vertrauen, dass ich mit allem auch klarkomme, wenn ich keinen Partner habe. Sonst begebe ich mich in eine Abhängigkeit, die für beide anstrengend ist. Ich muss mir unbedingt selbst vertrauen, denn auch wenn wir einem Menschen sehr nahe sind, letztendlich sind wir alle irgendwo allein. Mein letztes Date zeigt mir grade, dass ich auch nicht verantwortlich sein will für das Glück eines anderen. Der will zuviel. Zu schnell. Also, nicht Beziehung, aber er wäre der Typ, der mir irgendwann Streß machen würde, weil ich nicht schnell genug auf Nachrichten antworte. Und davon dann seine Laune abhängig macht. Diese Macht möchte ich nicht. Ich möchte niemanden quälen und niemand, der sich mit mir quält. Er soll sich ein Loch in den Bauch freuen, wenn er eine Mail von mir bekommt, aber nicht davon abhängig sein!
Wem also vertrauen? Das Gefühl, das man beim ersten Zusammentreffen mit einem Menschen hat, dieses instinktive Einschätzen, die sekundenbruchteile schnellen Reaktionen des Bauches, die sind richtig. Und manchmal sagen wir in den ersten Minuten auch schon die Wahrheit. Ein Satz über den/die Ex, irgendein lapidarer Spruch zum Thema Beziehungen und alles ist verraten. Danach kommt das dazu, was uns der andere gerne sehen lassen möchte. Eine etwas verbesserte Aussendarstellung. Und wenn man sich näher kommt, mehr auf die Worte hört, dann übertönen die den Instinkt. Um zu wissen, ob man jemand vertrauen kann, müßte man zurück an den Anfang. Die ersten Sekunden. Und zu diesem Bauchgefühl.
Vor genau 4 Jahren stand also da dieser Kameraassistent mit vor mir. Und hat mich umfangen mit einem warmen, zärtlichen Gefühl. Hat von da ab immer die richtigen Fragen gestellt und sich um mich gekümmert. In jeder Sekunde schien er mich im Auge zu haben, zu wissen, wo ich bin. Da war sofort ein Band zwischen uns. Vielleicht, weil wir beide manchmal psychische Grenzegänger sind, vielleicht ein früheres Leben, Chemie, wer weiß. Aber egal was war, egal wie sauer ich war auf ihn, obwohl er eigentlich nix Böses wollte und nur mal wieder nicht auf sein Handy geschaut hatte, wieviel Theater er auch verursacht hat ohne es zu wollen, einfach weil er so ist wie er ist-er wollte mich nie verletzen. Im Gegenteil, für ihn war klar, dass ich nicht mit ihm klarkommen würde (DIE Nummer konnte ich auch gut: I'm no good und ich muss jemand vor mir beschützen...), da hat er mich immer wieder weggeschickt, mir noch brutaler als nötig Grenzen aufgezeigt und wollte nur weg. Weil er keinen Bock drauf hatte, dass ich wegen ihm schlecht drauf komme.
Und immer mußte er mich nur in den Arm nehmen und ich habe gespürt, dass er mich wirklich mag. Mich nie absichtlich verletzen würde. Es ginge zu weit, zu interpretieren, dass er sich immer mal wieder gewünscht hätte, ICH wäre anders und es könnte mit uns funktionieren, aber heute möchte ich mal an die Liebe glauben.
Heute glaub ich an das, was zwischen uns ist Baby, und ob lebbar oder nicht, dieses Gefühl, wenn du mich in den Arm nimmst, das ist das schönste Gefühl auf der ganzen Welt. Das ist heimkommen Baby. Schönen Jahrestag.
Liebe und Vertrauen
Liebe und Vertrauen
Liebe und..................................
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Vertrauen ist der Anfang von allem. Das war mal der Werbespruch einer Versicherung, oder Bank? Bevor wir das große Wagnis Liebe eingehen, müssen wir darauf vertrauen, dass der andere es gut mit uns meint. Uns nicht wehtun wird. Zumindest nicht absichtlich. Aber jemand, der uns nahe kommt, wird auch irgendwann mal irgendeine unserer Grenzen überschreiten. Hoffentlich nicht absichtlich. Und wenn absichtlich, dann in der guten Absicht, eine Stelle zu erreichen, an der wir uns selbst im Weg stehen und uns wachzurütteln. Aber letztendlich sind wir selbst verantwortlich dafür, was das, was unser Gegenüber mit uns macht, mit uns macht.
Wir haben die Wahl glücklich zu sein. Niemand ausser uns ist dafür zuständig. Nicht das Schicksal, nicht unsere Eltern, nicht die Freunde und auch nicht der Partner. Soll ich mir von äußeren Umständen das Leben und die Laune versauen lassen? Gut, es macht ein bisschen weniger Spaß, wenn eine Chefin ihre Psychonummer im Job austobt und einem empfindlich auf die Nerven geht. Aber ich hatte die Wahl, weiter völlig unentspannt alles nur wieder und wieder zu erzählen und durchzukauen und dabei immer genervter zu werden. Oder mit Menschen drüber zu diskutieren, die mich in dem Thema weiter-und auf die richtige Lösung gebracht haben. Und mit der Lösung in Aussicht konnte ich schon mal wesentlich entspannter weitermachen. SIE hatte sich nicht verändert. Aber meine Sichtweise. Ich hab siepositiv als Herausforderung betrachtet, als Chance, zu wachsen und zu lernen. Und genau wie dieses Rätsel zu lösen, warum ich in Beziehungen nie weiterkomme, macht es Spaß, das Gefühl der Ohnmacht durch konstruktives Handeln zu ersetzen.
Ich muss darauf vertrauen, dass ich mit allem auch klarkomme, wenn ich keinen Partner habe. Sonst begebe ich mich in eine Abhängigkeit, die für beide anstrengend ist. Ich muss mir unbedingt selbst vertrauen, denn auch wenn wir einem Menschen sehr nahe sind, letztendlich sind wir alle irgendwo allein. Mein letztes Date zeigt mir grade, dass ich auch nicht verantwortlich sein will für das Glück eines anderen. Der will zuviel. Zu schnell. Also, nicht Beziehung, aber er wäre der Typ, der mir irgendwann Streß machen würde, weil ich nicht schnell genug auf Nachrichten antworte. Und davon dann seine Laune abhängig macht. Diese Macht möchte ich nicht. Ich möchte niemanden quälen und niemand, der sich mit mir quält. Er soll sich ein Loch in den Bauch freuen, wenn er eine Mail von mir bekommt, aber nicht davon abhängig sein!
Wem also vertrauen? Das Gefühl, das man beim ersten Zusammentreffen mit einem Menschen hat, dieses instinktive Einschätzen, die sekundenbruchteile schnellen Reaktionen des Bauches, die sind richtig. Und manchmal sagen wir in den ersten Minuten auch schon die Wahrheit. Ein Satz über den/die Ex, irgendein lapidarer Spruch zum Thema Beziehungen und alles ist verraten. Danach kommt das dazu, was uns der andere gerne sehen lassen möchte. Eine etwas verbesserte Aussendarstellung. Und wenn man sich näher kommt, mehr auf die Worte hört, dann übertönen die den Instinkt. Um zu wissen, ob man jemand vertrauen kann, müßte man zurück an den Anfang. Die ersten Sekunden. Und zu diesem Bauchgefühl.
Vor genau 4 Jahren stand also da dieser Kameraassistent mit vor mir. Und hat mich umfangen mit einem warmen, zärtlichen Gefühl. Hat von da ab immer die richtigen Fragen gestellt und sich um mich gekümmert. In jeder Sekunde schien er mich im Auge zu haben, zu wissen, wo ich bin. Da war sofort ein Band zwischen uns. Vielleicht, weil wir beide manchmal psychische Grenzegänger sind, vielleicht ein früheres Leben, Chemie, wer weiß. Aber egal was war, egal wie sauer ich war auf ihn, obwohl er eigentlich nix Böses wollte und nur mal wieder nicht auf sein Handy geschaut hatte, wieviel Theater er auch verursacht hat ohne es zu wollen, einfach weil er so ist wie er ist-er wollte mich nie verletzen. Im Gegenteil, für ihn war klar, dass ich nicht mit ihm klarkommen würde (DIE Nummer konnte ich auch gut: I'm no good und ich muss jemand vor mir beschützen...), da hat er mich immer wieder weggeschickt, mir noch brutaler als nötig Grenzen aufgezeigt und wollte nur weg. Weil er keinen Bock drauf hatte, dass ich wegen ihm schlecht drauf komme.
Und immer mußte er mich nur in den Arm nehmen und ich habe gespürt, dass er mich wirklich mag. Mich nie absichtlich verletzen würde. Es ginge zu weit, zu interpretieren, dass er sich immer mal wieder gewünscht hätte, ICH wäre anders und es könnte mit uns funktionieren, aber heute möchte ich mal an die Liebe glauben.
Heute glaub ich an das, was zwischen uns ist Baby, und ob lebbar oder nicht, dieses Gefühl, wenn du mich in den Arm nimmst, das ist das schönste Gefühl auf der ganzen Welt. Das ist heimkommen Baby. Schönen Jahrestag.
Dienstag, 29. Mai 2012
Das Gefühl für die Ewigkeit
Ex-Boyfriends will be friends?
Oder was?
Ach was, es muss ja noch nicht Mal eine richtige Beziehung gewesen sein. Geht euch das auch so? Dass jemand, von dem ihr euch angezogen gefühlt habt, mit dem es eine gewisse Chemie gab, dass der diese Wirkung nie ganz verliert? Selbst mein absolut desaströser Alki-Ex (Dauer der Beziehung: 1 Woche. Gekannt vorher: Halbes Jahr. Am Hals hinterher: Jaaaaaaaahre inklusive Telefonterror...) hat es immer wieder geschafft, mir bei Begegnungen weiche Knie zu machen. Es brauchte den Telefonterror und die Erkenntnis, dass dem Manne nicht geholfen werden kann, um die Schmetterlinge abzustellen. Ich gehe allerdings jede Wette ein, dass er mich immer noch beeindrucken könnte. Aber so blöd bin dann nicht mal ich. Nie wieder werd ich mit dem was anfangen.
Ich meine einfach diese Chemie, Energie, die manchmal zwischen zwei Menschen fließt. Die, die man von der ersten Sekunde an spürt. Spürt, dass da irgendetwas ist zwischen mir und dem anderen. Hat man ja öfter, so einen Draht zueinander. Und dann kommt da noch was dazu. Nicht unbedingt sofort ein sexuelles Element, sondern so ein Gefühl von Nachhausekommen. Und es ist auch klar, dass diese Gefühle nicht einseitig sind. Bei meinem Zigeuner reichten sie über eine ganze Halle und dann bis an die nächste Bar. Liebe auf den ersten Blick? Ein Verstehen, ein Blick der sagt, ja, ich fühle es auch.
Und das geht nicht weg! All die Männer, mit denen das gleich von Anfang an war, die, mit denen dann wirklich etwas war, mit denen funktioniert das auch nach Jahren. Der Zigeuner sprang aus dem Fenster, als er mich wiedergesehen hat. Zum Glück war das im Parterre und niedrig. Mit Tommi geht das sogar per Telefon. Mit dem Wiener verbindet mich sowieso mehr. Und der Perser hat immer schon die richtigen Fragen gestellt und sich sofort meiner angenommen. Im Teambus, beim Dreh. Der wußte immer, wo ich war. Hat sich quasi sofort um mich rumgewickelt und mich eingehüllt in seine Herzlichkeit und Wärme. DIE Fetzen werd ich bis heut nicht ganz los. Aber irgendwie tut es ja auch gut, dass er mir trotz Streß und Arbeit immer eine kleine Nachricht schickt, mich Süße nennt und mich drückt.
Bei all den Männern ist es dasselbe Gefühl wie ganz zu Anfang. Erstaunlicherweise unbeschädigt von all dem, was dazwischenlag. Immer wieder alles auf Anfang, immer wieder sehe ich den Menschen, der mir zuerst gegenübergetreten war. Also, geht nur mir das so oder kennt ihr das auch?
Oder was?
Ach was, es muss ja noch nicht Mal eine richtige Beziehung gewesen sein. Geht euch das auch so? Dass jemand, von dem ihr euch angezogen gefühlt habt, mit dem es eine gewisse Chemie gab, dass der diese Wirkung nie ganz verliert? Selbst mein absolut desaströser Alki-Ex (Dauer der Beziehung: 1 Woche. Gekannt vorher: Halbes Jahr. Am Hals hinterher: Jaaaaaaaahre inklusive Telefonterror...) hat es immer wieder geschafft, mir bei Begegnungen weiche Knie zu machen. Es brauchte den Telefonterror und die Erkenntnis, dass dem Manne nicht geholfen werden kann, um die Schmetterlinge abzustellen. Ich gehe allerdings jede Wette ein, dass er mich immer noch beeindrucken könnte. Aber so blöd bin dann nicht mal ich. Nie wieder werd ich mit dem was anfangen.
Ich meine einfach diese Chemie, Energie, die manchmal zwischen zwei Menschen fließt. Die, die man von der ersten Sekunde an spürt. Spürt, dass da irgendetwas ist zwischen mir und dem anderen. Hat man ja öfter, so einen Draht zueinander. Und dann kommt da noch was dazu. Nicht unbedingt sofort ein sexuelles Element, sondern so ein Gefühl von Nachhausekommen. Und es ist auch klar, dass diese Gefühle nicht einseitig sind. Bei meinem Zigeuner reichten sie über eine ganze Halle und dann bis an die nächste Bar. Liebe auf den ersten Blick? Ein Verstehen, ein Blick der sagt, ja, ich fühle es auch.
Und das geht nicht weg! All die Männer, mit denen das gleich von Anfang an war, die, mit denen dann wirklich etwas war, mit denen funktioniert das auch nach Jahren. Der Zigeuner sprang aus dem Fenster, als er mich wiedergesehen hat. Zum Glück war das im Parterre und niedrig. Mit Tommi geht das sogar per Telefon. Mit dem Wiener verbindet mich sowieso mehr. Und der Perser hat immer schon die richtigen Fragen gestellt und sich sofort meiner angenommen. Im Teambus, beim Dreh. Der wußte immer, wo ich war. Hat sich quasi sofort um mich rumgewickelt und mich eingehüllt in seine Herzlichkeit und Wärme. DIE Fetzen werd ich bis heut nicht ganz los. Aber irgendwie tut es ja auch gut, dass er mir trotz Streß und Arbeit immer eine kleine Nachricht schickt, mich Süße nennt und mich drückt.
Bei all den Männern ist es dasselbe Gefühl wie ganz zu Anfang. Erstaunlicherweise unbeschädigt von all dem, was dazwischenlag. Immer wieder alles auf Anfang, immer wieder sehe ich den Menschen, der mir zuerst gegenübergetreten war. Also, geht nur mir das so oder kennt ihr das auch?
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