Der Kommentar von Sunshine hat mich nochmal nachdenken lassen über das Thema Betrügen. Sie schreibt, sie hätte quasi einen Magnet für verheiratete Männer eingebaut. Und ich glaube, so etwas in der Art gibt es tatsächlich. Sobald eine Frau etwas offener und kommunikativ ist, sehen die Jungs sie als Freiwild! Erleichtert, nicht an sich halten zu müssen, reden sie über ganz andere Dinge mit uns als Job, Auto, Haus, Kinder, sie reden gerne über Sex. Oder lassen zumindest Sprüche ab, bei denen andere Frauen sofort rot sehen und Rote Karten verteilen. Ich bin da nicht so, ich geh ja auch Fußballschauen als einzige Frau mit 6 Jungs. Ich bin halt eher so der Kumpel. Nein? Nein. Ich mache mich damit zum Freiwild, denn die Männer können mit sowas nicht entspannt umgehen. Es scheint, als gäbe es nur wenige, die dann einen gewissen Respekt und Anstand bewahren können, wenn Frau das nicht von vornherein einfordert. Die redet wie ein Kerl, die denkt nicht wie andere Frauen, also muss Mann sie auch nicht so behandeln wie andere Frauen und bestimmt ist sie auch locker was den Sex angeht...
Und weitergedacht ist mir sofort ein klassischer Fehler in der jüngsten Vergangenheit aufgefallen. Ich hatte ja ein Date, mal wieder, um einen Joyclubber zu beschnuppern. Biergarten war der Plan. Der Mann kam aus dem Landkreis und um die Gelegenheit zu nutzen, wenn er schon in die Stadt reinfährt, hat er sich mit mir vor einem großen Sportgeschäft verabredet, um da schnell noch was zu besorgen. Ich hatte nix dagegen.
An dieser Stelle fügen wir einen lauten BUZZERsound ein bitte.
Also: Mööööööööööööööp. GROSSER Fehler. Wie komme ich dazu, mit ihm noch 'schnell' was Einkaufen zu gehen? Ausser bei Beate Uhse um dann ihn und Spielzeug mit nach Hause zu nehmen? Wie kommt er dazu, mir sowas vorzuschlagen? Im Endeffekt kam er auch noch zu spät, zumindest hat er deswegen rechtzeitig angerufen, und wir haben über eine halbe Stunde in ZWEI Läden nach seinem Zeug gesucht. Deswegen hatte ich dann auch kein schlechtes Gewissen, ihn mit ner fetten Story im Biergarten sitzenzulassen, weil ich ja danach noch mit dem Perser verabredet war.
Also, was hätte eine richtige Bitch (Danke Sherry Argow) gemacht? Sie hätte seinen Vorschlag kurz (also ungefähr eine Millisekunde lang) abgewogen und dann mit sanfter Engelsstimme gesagt, ach weißt du, wenn du noch was besorgen willst, können wir uns dann ja später im Biergarten treffen, wenn du fertig bist. Da hätte er dann gewußt, wo der Hase läuft. Und sich vielleicht auch wieder gemeldet, aber wenn einer schon so anfängt...
Also, zu offen, zu nett oder kumpelhaft, das verstehen Männer falsch! Es gibt auch Männer, bei denen mache ich es richtig. Weil ich so gar nichts von ihnen will. Da bekomme ich dann den Respekt, und daraus muss ich lernen. Auch jetzt, wenn ich keine Zeit habe für den Ex und ihn erst hochkoche und dann absage-immer mit dem leisen Zweifel, ob er nicht irgendwann wegbleibt- er kommt immer wieder. Solange frau authentisch bleibt und wirklich nur das tut, was sie will, kriegt sie auch den Respekt. Und den Mann.
Gilt auch für andere Bereiche. Achtsam sein, bei sich bleiben und nachfühlen, was ein Satz, ein Wort, ein Vorschlag mit einem macht. Und so wie neulich, als er an meiner Körpersprache gemerkt hat, dass bei mir Übernachten keine so gute Idee wäre noch bevor ich drüber nachdenken konnte, einfach auf den Bauch hören. Und nicht verwechseln mit anderen Regungen in der Gegend...
Achtung, vor Betreten dieses Blogs bitte Illusionen an der Garderobe abgeben! Romantiker müssen jetzt ganz tapfer sein. MizzLizz kämpft sich durch den Dschungel der Stadt und versucht, den Männern den Kopf zu verdrehen. Aber sie ist nicht allein! Mögen ihre Exfreunde und Cottonmouth mit ihr sein
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Freitag, 8. Juni 2012
Sonntag, 20. Mai 2012
Da wo's weh tut
Da lass ich mich jetzt mal drauf ein.
Ich bn nicht die Frau, mit der ein Punk auf Rockkonzerte geht. Oder mit seinen OiSkins aufs Land zum Rockerfestival. Ich bin überhaupt nicht die Frau für einen Nachtmenschen. Ich geh eher früh ins Bett. Und steh früh auf. Es gab eine Zeit, da hat er gesagt, an einem Samstagabend, er hätte zum ersten Mal nicht das Gefühl, etwas zu verpassen, wenn er bei mir wäre statt Party zu machen. Und dass er auch nicht mehr so lang schlafen kann, früh ausm Bett fallen würde. Dann kam die Andere. Und es ist nicht, weil er mit IHR all das macht. Es tut weh, weil ICH nie die Frau sein werde, mit der er es tun könnte. Ich dachte, ich könnte diese Frau sein. Aber das ist Blödsinn. Das passt nicht.
Wir passen nicht. Und dann wieder die alte Frage, wer passt überhaupt. Ich. Zu wem. Passe ich?
Ich. Bin. Nicht. So. Ich wäre gern. Nicht wegen ihm. Ich wäre immer gern schon nen Tacken cooler, lässiger, wilder gewesen. Ich mach viel mit. Drehs mit 7 Mann (ja, Männer) in einer Einraumwohnung. Dusche in der Küche. Statt um eine Bierbank in der Sonne zu kämpfen, setze ich mich lieber an nen Baum. Stelle keine hohen Anforderungen und pinkle auch im Freien. Also schon irgendwie cool, nur irgendwann, dann, wenn alle richtig blau sind und die Party richtig abgeht, dann verzieh ich mich. Dann kriege ich Schiß. Ich mag den Kopf nicht verlieren. Ich komm bei zuviel Alkohol auch ganz schlecht drauf und finde dann alles nicht halb so witzig wie die Anderen. Und ich hab dann leicht Panik. Angst, dass irgendwas Blödes passiert. Es ist mir unheimlich. Aber der Hauptgrund ist wirklich, dass ich miese Laune kriege. Es mir schnell auch körperlich schlecht geht. Ich muss dann aufhören. Und genau da fängt er, fangen die Wilden erst richtig an.
Der Sex neulich war unglaublich. ich habe endlich mal wieder meinen Kopf verloren. Wenigstens für Sekunden abgeschalten. Etwas, was ich mir nie erlaube. Kopf ist immer dabei. Kritisch, selbstkritisch. Bewertend. Reflektierend. Im Hier und Jetzt sein und nicht schon an die Folgen denken, alles um mich herum vergessen. Wenn ich das könnte, könnte ich auch besser Freundschaft, Beziehung. Mich selbst lieben. Ich habe akzeptiert, dass ich nicht die wilde Rockerbraut bin. Und vielleicht ist es ja viel cooler, erwachsen genug zu sein um zu wissen, wann auch Schluß ist. Aber ich würde immer noch gerne mit den coolen Kids spielen.
Lustigerweise finden mich andere viel cooler als ich mich selbst. Meine Maßstäbe liegen einfach zu hoch. Ich muss gnädiger mit mir und der Welt werden. Dringend.
Ich bn nicht die Frau, mit der ein Punk auf Rockkonzerte geht. Oder mit seinen OiSkins aufs Land zum Rockerfestival. Ich bin überhaupt nicht die Frau für einen Nachtmenschen. Ich geh eher früh ins Bett. Und steh früh auf. Es gab eine Zeit, da hat er gesagt, an einem Samstagabend, er hätte zum ersten Mal nicht das Gefühl, etwas zu verpassen, wenn er bei mir wäre statt Party zu machen. Und dass er auch nicht mehr so lang schlafen kann, früh ausm Bett fallen würde. Dann kam die Andere. Und es ist nicht, weil er mit IHR all das macht. Es tut weh, weil ICH nie die Frau sein werde, mit der er es tun könnte. Ich dachte, ich könnte diese Frau sein. Aber das ist Blödsinn. Das passt nicht.
Wir passen nicht. Und dann wieder die alte Frage, wer passt überhaupt. Ich. Zu wem. Passe ich?
Ich. Bin. Nicht. So. Ich wäre gern. Nicht wegen ihm. Ich wäre immer gern schon nen Tacken cooler, lässiger, wilder gewesen. Ich mach viel mit. Drehs mit 7 Mann (ja, Männer) in einer Einraumwohnung. Dusche in der Küche. Statt um eine Bierbank in der Sonne zu kämpfen, setze ich mich lieber an nen Baum. Stelle keine hohen Anforderungen und pinkle auch im Freien. Also schon irgendwie cool, nur irgendwann, dann, wenn alle richtig blau sind und die Party richtig abgeht, dann verzieh ich mich. Dann kriege ich Schiß. Ich mag den Kopf nicht verlieren. Ich komm bei zuviel Alkohol auch ganz schlecht drauf und finde dann alles nicht halb so witzig wie die Anderen. Und ich hab dann leicht Panik. Angst, dass irgendwas Blödes passiert. Es ist mir unheimlich. Aber der Hauptgrund ist wirklich, dass ich miese Laune kriege. Es mir schnell auch körperlich schlecht geht. Ich muss dann aufhören. Und genau da fängt er, fangen die Wilden erst richtig an.
Der Sex neulich war unglaublich. ich habe endlich mal wieder meinen Kopf verloren. Wenigstens für Sekunden abgeschalten. Etwas, was ich mir nie erlaube. Kopf ist immer dabei. Kritisch, selbstkritisch. Bewertend. Reflektierend. Im Hier und Jetzt sein und nicht schon an die Folgen denken, alles um mich herum vergessen. Wenn ich das könnte, könnte ich auch besser Freundschaft, Beziehung. Mich selbst lieben. Ich habe akzeptiert, dass ich nicht die wilde Rockerbraut bin. Und vielleicht ist es ja viel cooler, erwachsen genug zu sein um zu wissen, wann auch Schluß ist. Aber ich würde immer noch gerne mit den coolen Kids spielen.
Lustigerweise finden mich andere viel cooler als ich mich selbst. Meine Maßstäbe liegen einfach zu hoch. Ich muss gnädiger mit mir und der Welt werden. Dringend.
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